Kunst-Kultur-Politik

SOLGA-Solidarische Gastronomie

So solls gehen:
Die Konzeptidee kommt aus der solidarischen Landwirtschaft:
„Bei Solidarischer Landwirtschaft (kurz Solawi) werden die Lebensmittel nicht mehr über den
Markt vertrieben, sondern fließen in einen eigenen, durchschaubaren Wirtschaftskreislauf, der von
den Teilnehmer*innen mit organisiert und finanziert wird (siehe homepage vom netzwerk www.
solidarsiche-landwirtschaft.org).
Weltweit werden ca. 1000 solidarische Unternehmen nach diesem Konzept
betrieben. Eine solidarische Gastwirtschaft gibt es noch nicht.
Gemeinsam für alle statt jede*r für sich selbst :
Vorkalkulation:
Alle Menschen, die beabsichtigen, Mitglied der Solga zu werden, bekommen
einen Fragebogen. Damit wird erfasst, in welchem Umfang sie in etwa
beabsichtigen, monatlich im Nepomuk zu konsumieren.
Aus allen zusammengerechneten Mahlzeiten und Getränken werden die
Gesamtkosten der Solgaessen ermittelt.
Bieterunde:
Nun trift sich jährlich ein möglichst großer Teil dieser Menschen zur Bieterunde
um die nächsten Schritte gemeinsam vor Ort zu machen.
Im ersten Schritt werden die Gesamtkosten transparent gemacht, einschließlich
der Kosten für höhere Nepomuklöhne für die Solgaessen.
Im zweiten Schritt gibt jedes zukünftige Mitglied vor Ort ein schriftliches Angebot
ab, mit welcher Geldsumme es sich an den Gesamtkosten beteiligen möchte. Es
kann sich dabei am eigenen Frageboden orientieren. (Teilnehmer*innen die nicht
dabei sein können, geben ihr Angebot im Voraus ab.)
Dritter Schritt ist das Zusammenzählen der Angebote und die Kontrolle, ob die
Gesamtsumme erreicht ist. Falls sie nicht erreicht ist, wird dieser Schritt
wiederholt.
Im vierten Schritt fndet die vertragliche Zusage für einen Dauerauftrag für ein
Jahr statt. Ab hier sind die Teilnehmer*innen für diesen Zeitraum Mitglied der
Solga.
Essen gehen:
Jedes Solgamitglied zeigt vor der Essensbestellung seine Solgamitgliedskarte
und bestellt nun das, was es essen und trinken möchte. Über den Dauerauftrag
ist alles schon bezahlt.
Barometer:
Zur Orientierung, wie viel jede*r konsumieren kann, bekommt das Mitglied
Unterstützung:
Im Restaurant hängt eine für alle einsichtige, regelmäßig aktualisierte Anzeige,
die angibt, ob alle Mitglieder zusammen überdurchschnittlich oder
zurückhaltend konsumiert haben. Falls das zur eigenen Orientierung nicht
ausreicht, kann der eigene Fragebogen mit der individuell geplanten
Verbrauchsmenge herangezogen werden.


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